Wie bereits erwähnt, besitze ich seit einiger Zeit eine Sony Alpha 700, genauer gesagt seit Anfang Februar. Viel Freude hat mir die Kamera bisher nicht bereitet. Der gefürchtete “Backfokus” war leider mit das erste, was mir an Ihr auffiel. Was folgte, waren drei Aufenthalte beim Service, unzählige Testfotos meinerseits, die mich letztlich ganz irre machten, und schließlich die Erkenntnis, dass die Erwartungen (eines Perfektionisten) an den Autofokus teilweise zu hoch sind. Seit ein paar Wochen habe ich die Kamera nun wieder, ein (letzter) Vergleichstest mit einer anderen A700 lässt mich nun glauben, dass mit der Kamera alles in Ordnung ist und ein paar meiner Objektive einfach gewisse Toleranzen haben, mit denen man leben muss.
Ich habe beschlossen, die ganze Testerei nun zu beenden und mich endlich wieder auf’s Wesentliche zu konzentrieren, auf’s Fotografieren. Denn da gibt es noch viel zu tun, neue Wege zu beschreiten.
Ich bilde mir ein, das Handwerk jetzt zu beherrschen, aber der Anspruch, was den künstlerischen Aspekt angeht, ist hoch. Vieles von dem, was ich fotografiert habe, erscheint mir nun langweilig, auch sehr vieles von dem, was ich in den Fotoforen sehe.
Ich beginne jetzt mehr und mehr mit dem Experimentieren, versuche, mich von festgefahrenen Arbeitsabläufen zu lösen. Das beginnt beim Sehen der Motive und hört beim Nachbearbeiten der Fotos auf. Vermutlich wird viel Schlechtes dabei herauskommen, aber letztlich ist dies notwendig, um sich weiterzuentwickeln. Und es macht auch wieder mehr Spaß als das 9578763ste Insektenmakro nach immer gleichem Schema.