Ende des Blogs

17. Dezember 2009 Frank Steinmann

Seit längerer Zeit habe ich hier nichts mehr geschrieben. Im Grunde habe ich hier nie viel geschrieben, abgesehen von ein paar Reiseberichten. Da sich das Konzept des Bloggens bei mir nicht bewährt hat (ich bin eben kein Vielschreiber), und der Blog auch technisch gesehen nicht besonders gut mit der Galerie harmonierte, habe ich mich entschlossen, den Blog zu schließen und stattdessen mehr bei den Bildbeschreibungen zu schreiben, wie bereits geschehen bei den Bildern meiner letzten Reisen.

Möglicherweise werde ich es in Zukunft auch mal mit einer Blog-ähnlichen Darstellung der Galerie versuchen. Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob das wirklich lohnt.

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Bildaussage!?

3. Januar 2009 Frank Steinmann

Nebelstimmung

Zu einem guten Bild gehört, dass es eine Aussage hat, eine Botschaft transportiert. Das stimmt sicher in vielen Bereichen der Fotografie. Aber wie sieht es in der Naturfotografie aus, insbesondere mit der Landschaftsfotografie? Gelegentlich bekomme ich zu einem Bild die Frage, was ich denn mit diesem Bild aussagen wolle. Letztens kam sogar hinterher, dass das Bild doch hoffentlich eine Botschaft habe und nicht einfach nur geknipst sei (dabei ging es um das obige Bild).

Da stellt sich mir dann die Frage, ja was will ich denn mit dem Bild aussagen? Was kann man mit einem Landschaftsfoto überhaupt aussagen? Und ist ein Foto, dass ich gemacht habe, ohne eine Aussage im Hinterkopf zu haben, einfach nur geknipst? Reicht eine Aussage wie “Schau, wie toll diese Landschaft ist”?

Im allgemeinen gehe ich durch die Natur und halte Ausschau nach interessanten Motiven, Perspektiven, etc. Da kommt es dann auf die Linienführung, Tiefenwirkung, Kontraste. Aber eine Aussage nach meinem Verständnis ist im Allgemeinen erst mal nicht im Spiel (Ausnahmen gibt es natürlich immer). Sind meine Fotos deshalb schlecht oder bestenfalls mittelmäßig?

Wie sieht es denn bei berühmten Fotografen aus? Nehmen wir z.B. ein Foto des berühmten Landschaftsfotografen Ansel Adams: The Tetons and the Snake River. Offenbar herrscht allgemeiner Konsens darüber, dass es sich hierbei um ein gutes Foto handelt. Aber was ist die Bildaussage? Ist da eine Bildaussage? Muss das Bild eine Aussage haben? Ich bin der Meinung, dass mich ein Bild auch dann beeindrucken kann, wenn ich keine besondere Aussage darin erkennen kann.

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Noch einmal Bangkok und dann zurück

31. Dezember 2008 Frank Steinmann

Blumenmarkt
Zusammen mit dem Reiseleiter kam ich am Abend in Bangkok an. Wir nahmen ein kleines Abendessen ein und schauten uns danach noch ein wenig auf dem Nachtmarkt um.

Am nächsten Tag schaute ich mir noch ein paar Sehenswürdigkeiten an, unter anderem den Blumenmarkt (siehe Bild oben). Am späten Nachmittag, als ich wieder im Hotel war, bahnte sich dann das Unheil an, eine heftige Magenverstimmung setzte mich außer Gefecht (ich erspare Euch Details). Nicht gerade die besten Aussichten, wenn man in Kürze zu einem 11-stündigen Flug aufbrechen will. Irgendwie habe ich aber auch den hinter mich gebracht und bin halbwegs heil zu Hause angekommen.

Abgesehen von diesem letzten Detail war es eine schöne und interessante Reise. Obwohl für mich als Landschaftsfotograf sich diesmal nicht viele Motive boten, konnte ich dennoch sehr viele Eindrücke anderer Art festhalten.

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Bali - Das Ende

31. Dezember 2008 Frank Steinmann

Angler

Straßenarbeiter Der vorletzte Tag auf Bali (eigentlich der letzte komplette Tag, denn am nächsten Tag ging der Flieger nach Bangkok) war wie gesagt zur freien Verfügung. Im Grunde war es nur für mich und den Reiseleiter der vorletzte Tag, die anderen Mitreisenden hatten alle noch eine Verlängerung angehängt. Wir schlenderten ein bisschen durch Legian und über den Strand, ansonsten passierte an diesem Tag nicht viel. Vom Strand aus konnte man viele Surfer beobachten und auch fotografieren, richtig gute Bilder kamen dabei jedoch nicht heraus (jedenfalls bei mir).

Sonnenuntergang Am Abend jedoch gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang. Und als ich am Strand einen Angler bemerkte (siehe Bild oben), gab es für mich und meine Kamera kein Halten mehr. :-) Das war ein schöner Abschluss! Am folgenden Tag versuchte ich mich noch einmal erfolglos an den Surfern, bevor es dann zum Flughafen ging und der vierstündige Flug nach Bangkok folgte.

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Bali - Der achte Tag

30. Dezember 2008 Frank Steinmann

Furchenhornvogel

Zeremonie am Bratan-SeeAm achten Tag ging es ziemlich früh los. Wir wollten bei Sonnenaufgang beim Pura Ulu Danu Tempel am Bratan-See sein. Waren wir dann auch. Von der Sonne sah man allerdings im Nebel nichts. Nach einigem Warten entschlossenen wir uns den Bratan-See zunächst wieder zu verlassen und zu einem nahe gelegenen Markt zu fahren. Dort konnte man z.B. allerlei leckeres Obst kaufen. Anschließend versuchten wir noch einmal unser Glück am Bratan-See. Die Sonne kam dann auch schließlich noch heraus. Wirklich sehenswerte Fotos vom Tempel gelangen mir allerdings nicht. Wir hatten jedoch doppelt Glück, denn wir konnten noch einmal, zum letzten Mal, eine Prozession verfolgen.

ReisterrassenAnschließend machten wir uns auf zu einem weiteren Tempel, dem sehenswerten Pura Luhur, der von Dschungel umgeben ist. Auf dem Weg dorthin konnten wir auch noch einmal schöne Reisterassen fotografieren.
Ein weiteres Ereignis konnten wir auf dem Weg zum Luhur Tempel in einem kleinen Dorf verfolgen: Einen Hahnenkampf. Der ist eigentlich verboten, erfreut sich aber trotzdem noch großer Beliebtheit. Letztendlich ist es eine recht blutige Angelegenheit, die man vielleicht mal gesehen haben muss, aber das eine Mal reichte dann auch.

GoldhalskasuarNach dem Besuch des Pura Luhur stand zum Abschluss dieses Tasges noch ein Besuch des sehr empfehlenswerten Bali Bird Park auf dem Programm. Hier bietet sich einem die Gelegenheit, allerlei exotische Vögel zu fotografieren, die man teilweise in deutschen Zoos und Tierparks nicht zu sehen bekommt. Ich hatte den Eindruck, dass die Vögel größtenteils halbwegs artgerecht gehalten werden. In der Mitte des Parks gibt es ein sehr großes Freigehege, in dem die Vögel viel Raum haben. Lediglich einige Raubvögel wurden in offensichtlich zu kleinen Gehegen gehalten und machten teilweise keinen guten Eindruck.

Nach dem Besuch des Vogelparks kehrten wir wieder nach Süden ins Hotel in Legian zurück, in dem wir bereits zu Beginn der Reise gewohnt hatten. Damit war unsere Rundreise durch Bali beendet. Der folgende Tag war zur freien Verfügung.

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Bali - Der siebte Tag

28. Dezember 2008 Frank Steinmann

Schulkinder

Batur KraterseeAm siebten Tag ging es in den touristisch wenig erschlossenen Norden Balis. Auf dem Weg dorthin stand zunächst der Besuch einer Gewürzplantage auf dem Programm, wo man einiges über die auf Bali angebauten Gewürze erfuhr und auch gleich welche kaufen konnte. Danach ging es weiter Richtung Norden, vorbei am Batur Kratersee.

Wasserfall von GitgitSpäter in einem kleinen Dorf, als wir uns einen Tempel anschauen wollen, bemerkten wir, dass auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine Schule war. Wir gingen hin und als ein paar Minuten später der Unterricht zuende war, hatten wir die Gelegenheit, einige Bilder von den Schulkindern zu machen (siehe Bild oben), für die wir auch eine kleine Attraktion gewesen zu sein schienen.

Die letzte Station des Tages war der Wasserfall von Gitgit, der zwar nett anzuschauen, aber nicht wirklich beeindruckend war.

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Bali - Der sechste Tag

18. Dezember 2008 Frank Steinmann

Legong-Tänzerin

Der sechste Tag in Bali war ein sehr abwechslungsreicher. Am Vormittag besuchten wir die schön gelegenen Königsgräber von Gunung Kawi. Später schauten wir uns eine Holzschnitzerwerkstatt bzw. hauptsächlich deren Ausstellungsräume an. Hier nutzten viele die Gelegenheit, sich ein kleines oder auch größeres Souvenir zu besorgen.
Reisfelder Am Nachmittag stand ein Spaziergang in den Reisfeldern bei Ubud auf dem Programm. Statt immer nur vom Straßenrand auf die Felder zu schauen konnten wir hier einmal auf einem kleinen Pfad durch die Felder laufen, was natürlich viel mehr Motive bot. Leider waren wir zeitlich etwas knapp dran, so dass der Spaziergang ein wenig zur Hetzerei wurde und leider kein entspanntes Fotografieren ermöglichte. Trotzdem sind ein paar schöne Fotos entstanden.

Der Grund für unsere Eile war der Besuch einer Legong und Barong Tanzaufführung in Ubud (siehe Bild oben), die den Abschluss des Tages bildete und sehr sehenswert war. Positiv war hier auch die recht gute Beleuchtung, die einem relativ gute Fotografierbedingungen bot, so dass einige schöne Bilder entstanden sind.

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Bali - Der fünfte Tag

11. Dezember 2008 Frank Steinmann

Balinese vom Volk der Bali Aga

Am Morgen des fünften Tages besuchten wir das Dorf Tenganan, das vom Volk der Bali Aga bewohnt wird, die sich als die Nachkommen der Ureinwohner Balis bezeichnen. Diese Leute leben relativ abgeschieden vom Rest der Einwohner Balis.

Der zweite Programmpunkt war Goa Gajah, die Elefantenhöhle. Die Höhle selbst fand ich nur mäßig interessant, aber am Tempel dieser Höhle liefen wieder eifrige Vorbereitungen für eine Zeremonie, und sowas, wenn auch nicht völlig unbekannt, liefert doch immer wieder Motive.

Opfergaben Etwas später kamen wir durch ein Dorf, wo am Straßenrand allerlei farbenfrohe Opfergaben aufgebaut waren, was durchaus sehenswert war.

TanzaufführungLetztes Ziel an diesem Tag waren die heiligen Quellen von Tirtha Empul. Dort fand, wie sollte es anders sein, gerade eine große Reinigungszeremonie statt. Neben der rituellen Reinigung an den Quellen gab es auch ein paar sehr sehenswerte Tanzaufführungen und man hatte viele Gelegenheiten, Portraits von Balinesen zu machen.

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Bali - Der vierte Tag

4. Dezember 2008 Frank Steinmann

Tempelprozession
BastelarbeitenDer vierte Tag war ein zeremonienreicher Tag. Morgens ging es zum Muttertempel Pura Besakih, dem heiligsten Tempel auf Bali. Auf dem Weg dahin hatten wir die Gelegenheit, uns in einem Dorf die Vorbereitungen zu einen Tempelfest anzuschauen. Man war fleißig dabei, Pflanzenteile zu allerlei Schmuck zu verarbeiten.

StrandzeremonieNach einem weiteren Stop bei ein paar ansehnlichen Reisfeldern erreichten wir schließlich den Pura Besakih. Man muss vom Parkplatz noch ein gutes Stück den Berg hinauf zu diesem schönen Tempel gehen. Auch hier waren Feierlichkeiten zugange. So konnten wir eine Prozession verfolgen (siehe Bild oben).

Am Nachmittag erwartete uns noch eine weitere Zeremonie, diesmal zur Abwechslung nicht in einem Tempel, sondern am Strand. Interessant anzusehen war dabwei vor allem, wie die Balinesen sich alle auf die Ladeflächen mehrere LKWs quetschen, mit denen sie dann zum Strand “gekarrt” wurden. Danach war es wieder ein farbenfrohes Schauspiel mit vielen Opfergaben.

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Bali - Der dritte Tag

18. November 2008 Frank Steinmann

Junge Balinesin

Am dritten Tag in Bali verließen wir die Touristenregion um Denpasar Richtung Osten, wo wir ein Hotel bei Candidasa bezogen. Zunächst hatten wir jedoch wieder ein volles Programm. Es begann mit dem Besuch des Meerestempels Ulu Watu, der direkt an einer Steilküste liegt. Auch hier gibt es freche Makaken, die einem gerne die Brille klauen. Die Tempelanlage selbst ist weniger beeindruckend, aber die Steilküste bietet das eine oder andere Motiv.
Gerichtshalle von KlunkungNächstes Ziel war die Gerichtshalle der ehemaligen Hauptstadt Klungkung, deren Deckenmalereien Darstellungen von teils wenig appetitlichen Strafen für allerlei Vergehen enthalten.

ReisterrassenIm Anschluss daran stand ein Besuch der Fledermaushöhle Goa Lawah auf dem Programm. Wir hatten Glück, denn im Tempel bei dieser Höhle wurde gerade ein Fest gefeiert. Dies gab uns auch die Möglichkeit, einige Portraits von den Einheimischen zu machen, wozu insbesondere die Kinder gerne bereit waren. Dabei entstand auch das oben gezeigte Bild. Die Höhle konnte man nicht betreten, aber auch von draußen waren die vielen Fledermäuse, die an der Decke hingen, gut zu sehen.

Ein weiteres interessantes Ziel an diesem Tag waren die Königlichen Bäder von Tirtagangga, bei denen wir leider nur bedeckten Himmel und damit kein besonders schönes Licht hatten. Dafür wurden wir aber später bei den nahegelegenen Reisterrassen mit schöner Abendsonne belohnt.

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