Über mich
2004 setzte ich mich mit meiner ersten Digitalkamera zum ersten mal näher mit dem Thema Fotografie auseinander. Schnell packte es mich, so dass 2005 schon die nächste Kamera fällig war, eine kleine Superzoom-Kamera. Mein Fokus lag auf Natur, und mit einer Makro-Vorsatzlinse tauchte ich in die Makro-Fotografie ein. Kleine Viecher –Insekten und Spinnen– sollten über Jahre hin das bestimmende Thema bleiben, auch nach dem Umstieg auf die erste Spiegelreflexkamera.
Landschaften, insbesondere Waldlandschaften, waren die zweite Motivwelt zu dieser Zeit.
2008 wurde ich experimentierfreudiger und machte meine erste bewusst defokussierte Aufnahme:
Bei den Betrachtern stieß dies eher auf Unverständnis, dies ließ mich jedoch nicht beirren. Für mich war es eine moderne Umsetzung des Impressionismus, auch wenn der klassische Impressionist –wenn er eine Kamera gehabt hätte– vielleicht scharfe Bilder produziert hätte. Mir ging und geht es bei diesen Bildern, die fast ausschließlich im Wald entstehen, um Strukturen, um Licht, um Atmosphäre. Dabei blende ich aus, was davon ablenkt, nämlich die vielen kleinen Details, die es gerade im Wald zuhauf gibt, und die sonst dafür sorgen, dass man buchstäblich "den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht".
Um das Jahr 2013 herum ließ mein Interesse an der Makro-Fotografie merklich nach. Der hohe Aufwand und die doch recht ähnlichen Ergebnisse –ohne spürbare Entwicklung– waren die Hauptgründe dafür. Landschaften und auch experimentellere Naturfotografien rückten mehr in den Vordergrund. Außerdem wagte ich mich –besonders auf Reisen– mehr an urbane Motive heran, eine neue Motiv-Welt, mit der ich mich zuvor kaum beschäftigt hatte, und die ich jetzt fotografisch zu entdecken begann.
Mittlerweile ist Architektur eins meiner Steckenpferde. Ich wage mich auch ab und zu an die Street- Fotografie heran, meist jedoch (noch) mit dem Menschen als Teil einer interessanten urbanen Umgebung, weniger mit der Person als Hauptmotiv.
Schwarzweißfotografie und das Spiel von Licht und Schatten faszinieren mich, hier ist es wieder die Reduktion auf das Wesentliche, Strukturen und Kontraste, während Farben, die nicht viel zum Bild beitragen würden, ausgeblendet werden.
Im experimentellen Bereich beschäftige ich mich gerne mit Spiegelungen, bei denen mehrere Ebenen scheinbar verschwimmen. Dies fordert den Betrachter heraus, sowohl das Bild als Ganzes auf sich wirken zu lassen, aber auch die einzelnen Ebenen zu identifizieren. Dabei sehe ich es als Herausforderung, diese Motive zu finden, und dabei nicht die "Abkürzung" über Mehrfachbelichtungen zu gehen.
Ich bleibe offen, die Dinge anders zu sehen als andere, und versuche dabei, nicht auf der Stelle zu treten.
Kontakt
Fragen, Anregungen oder Kritik gerne per E-Mail an fs@foto-genuss.de. Meine Aufnahmen erscheinen auch bei Flickr.